Wohin geht die Reise des Malerhandwerks?

Landesinnungsmeister Thomas Schiek im Interview mit der Maler-Fachzeitschrift "Mappe"

"Der Markt polarisiert und wird sich immer stärker in zwei Segmente aufteilen: Akkord und Premium." Dieses Statement stammt aus der Ergebnispräsentation eines Erfahrungsaustauschkreises von Malerunternehmern des Landesinnungsverbands Baden-Württemberg. Thomas Schiek, Landesinnungsmeister Baden-Württemberg und Kreishandwerksmeister, kommentiert diese Ergebnisse im Mappe-Interview.

Auszug:

Mappe: Herr Schiek, wie sehen Sie die Aussage im Abschlussbericht zur Zukunft im Malerhandwerk: »Der Markt polarisiert und wird sich immer mehr in zwei Segmente aufteilen: Akkord und Premium«?

Thomas Schiek: Diese Polarisierung, die es sich ja schon länger abzeichnet, wird sich in der Tat verstärken. Malerbetriebe der mittleren Betriebsgröße mit fünf bis sieben Mitarbeitern, die von den Geschäftsfeldern und der Kundenstruktur ein breites Spektrum abdecken können, fallen immer mehr weg. Es wird dann auf der einen Seite mehr Großbetriebe geben, die für Industrie- und Gewerbekunden im Akkord arbeiten. Auf der anderen Seite sind es die Topbetriebe, die im Premiumbereich tätig sind. Bei der Betrachtung ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse des Erfa-Kreis spezifisch für das Malerhandwerk in Baden-Württemberg sind. Sie lassen sich nicht auf ganz Deutschland beziehen, denn hier gibt es ein sehr großes Nord-Süd- und Ost-West-Gefälle. Auf andere Gewerke in Baden-Württemberg sind sie durchaus übertragbar.

Das ganze Interview können Sie <link https: www.mappe.de news external-link-new-window>hier lesen.